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Unser Verein, die Krise und die Zukunft!

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Essay von HvS

„Aus dieser Krise werden wir stärker herauskommen als wir hinein gegangen sind.“

Boah – wie oft hört man diesen Spruch in irgendwelchen Krisen. Finanzkrise, Flüchtlingskrise, Coronakrise etc. pp. Inflationär gebraucht aber selten hinterlegt mit Perspektiven und Lösungen. Bestenfalls Mut machend.

Angewandt wird er in allen Lebenslagen - bevorzugt aber von der Politik in globalen oder nationalen Krisen.

Hat diese Mutmacherlosung aber auch eine Bedeutung für unser Vereinsleben?

Es ist oft hilfreich einmal einen Schritt zurückgehen und die grundsätzliche Sinnhaftigkeit einer Institution, eines Vereins oder sonstigen Dinge zu hinterfragen. Was ist die Idee dahinter? Was ist der Sinn eines Vereins?

In einem Verein finden sich Menschen zusammen, die gemeinsam einem Hobby nachgehen. Sie treffen sich, spielen zusammen, feiern zusammen, tauschen sich aus und schließen Bekanntschaften und Freundschaften, die nicht selten ein Leben lang halten. Kurzum ein niemals zu unterschätzendes, sinnstiftendes Gemeinschaftserlebnis.

Auf das alles müssen wir zurzeit verzichten. Und nie war die Songzeile passender: „You don't know what you've got, til it''s gone!“

Aber es hilft ja nichts. Die aktuelle Herausforderung heißt: Das soziale Leben tritt zurück und oberstes Ziel ist Leben zu schützen. Vor allen auch des Mitmenschen.

Wie aber gehen wir aber zukünftig gestärkt aus der Krise hervor? Gibt es wie beim ordinären Spiel einen Anpfiff und alles ist wie vorher, nur mit mehr Bewusstsein für das was uns fehlte?

So einfach wird es nicht sein. Wir sind kein Kino, kein Theater, keine Muckibude oder Restaurant in dem man seinen Obolus für eine Leistung bezahlt und anschließend wieder geht. Ein Verein, unser Verein, ist mehr, viel mehr. Oftmals haben auch wir in der Vergangenheit nur konsumiert. Aber vieles was uns selbstverständlich erschien, ist verloren gegangen. Etliches muss wieder neu erarbeitet werden. Natürlich wird man froh sein, ein Stück „Normalität“ zurückzugewinnen. Die neue „Normalität“ wird aber nicht die alte sein. Etliche Wegbegleiter werden sich neu orientiert haben. Gewichte und Prioritäten haben sich verschoben. Wir stehen in unserem sozialen Leben vor einer Neuorientierung. Es liegt an uns das Beste daraus zu machen. Wir müssen die Dinge aktiv angehen und Beziehungen und Freundschaften wiederbeleben. Wir müssen Verantwortung zeigen und uns einbringen. Holen wir uns Schritt für Schritt unser soziales Leben in einer funktionierenden Gemeinschaft voller Respekt, Fairness, Verantwortung und Rücksichtnahme zurück.

Ja dann – nur dann – kommen wir stärker aus dieser Krise heraus als wir hinein gegangen sind!

Wir sehen uns! Ich freue mich darauf!

 

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